Trauer und Trost – neue Aufgabe des Frankfurter Oratoriums


Joachim Metzner,
Leiter des Zentrums
für Trauerpastoral

Das Zentrum für Trauerseelsorge bietet ein umfangreiches Begleitprogramm

Dass Sterben, Trauer und Tod zum Leben dazugehört, das müssen die meisten Menschen irgendwann schmerzhaft erfahren. Oft sind sie dann alleingelassen und finden nur schwer Wege in eine Zukunft ohne den geliebten Menschen. Das katholische Zentrum für Trauerseelsorge in der Kirche St. Michael im Nordend, Gellertstraße 39, bietet mit seinem Halbjahresprogramm zahlreiche Veranstaltungen, die Menschen in unterschiedlichen Phasen der Trauer begleiten können.

„Vom Umgang mit Tod und Sterben“ ist eine Reihe betitelt, die Bestattungs- und Trauerkultur thematisiert: etwa eine Diskussion über die Friedwaldbestattung aus Sicht der Kirchen, ein praktischer Kurs zur ansprechenden Gestaltung von Todesanzeigen, oder eine Gesprächsreihe über den Wandel der katholischen Bestattungskultur.

 

In der Rubrik „Kunst des Lebens – Kunst des Sterbens“ werden Glaubensgespräche, Besinnungstage oder Exerzitien im Alltag angeboten. Trauerbegleitung einzeln und in Gruppen oder ein Trauercafé immer am zweiten Dienstag im Monat und Exkursionen ergänzen das Programm. Regelmäßige Gottesdienste stehen daneben unter der Überschrift „Das Leben feiern – der Toten gedenken“: So gibt es immer am letzten Samstag im Monat um 11.00 Uhr eine Heilige Messe für alle Verstorbenen in der Stadt.

 

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